Porzellan - Unikate mit geprägter Oberfläche

Blüten, Maserungen und geometrische Muster durchziehen die reliefartigen Innenflächen von Petra Fischers Porzellan. Die geprägten Strukturen entstehen in Handarbeit - durch Stoffspitzen, die wie Matrizen als grafische Vorlagen dienen. Insgesamt 12 Farben in Kombination mit weiß machen die zweifarbigen Porzellanschalen zum Blickfang auf dem Tisch. Die unterschiedlichen Formen des handgefertigten, bei 1260 Grad Celsius gebannten Geschirrs, dessen Ränder in Zacken oder Kurven gestaltet sind, haben jeweils eigene Namen: Sie heißen Betty und Constanze, Almtrud oder  Leopoldina. Durch leichte Abweichungen wird jede der bezaubernden Schalen zu einem besonderen, handgefertigten Unikat. Auch die Porzellanschalen sind spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet.

Als weißes Gold wurde Porzellan aus China weltberühmt. Doch erst im frühen 18. Jahrhundert stellte die Meissner Manufaktur erstmals auch in Europa Porzellan her. Seit der Industrialisierung setzt die Herstellung auf rationalisierte Arbeitsabläufe, hohe Stückzahlen und die serielle Massenfertigung. Dass die traditionsreiche Kunst des Porzellans trotzdem noch lebt, ist einzelnen Manufakturen und Künstlern zu verdanken.